Carl Gustav Carus Stiftung für psychosomatische Forschung
Kommunikative und soziale Kompetenzen  

Gute kommunikative und soziale Kompetenzen werden als Voraussetzung für eine gelungene Arzt-Patienten-Beziehung und Teamarbeit angesehen. Dabei spielt auch die Reflexion des Arztbildes, ethische Grundsätze sowie der angemessene Umgang mit Patientinnen und Patienten eine wesentliche Rolle. Das Medizinstudium bildet den Einstieg für Ärztinnen und Ärzte, diese Kompetenzen zu erwerben und zu vertiefen.

Viele medizinische Fakultäten in Deutschland, Österreich und der Schweiz haben in den letzten Jahren damit begonnen, das Üben der ärztlichen Gesprächsführung sowie Trainings in Feedback u.ä. systematisch und verpflichtend in ihre Curricula einzubinden.

Neben der Erprobung von neuen Unterrichtskonzepten bedarf es zusätzlich innovativer Messverfahren, die es ermöglichen, die Leistungen der Studierenden in den oben genanntenten Bereichen zu beurteilen. Vielen Fakultäten bzw. einzelnen Instituten oder Kliniken ist es jedoch nicht möglich, allein neue Prüfungsmethoden zu entwickeln und zu validieren. Dies kann mittelfristig nur interfakultär geleistet werden.

Die Carl Gustav Carus Stiftung hat es sich zur Aufgabe gemacht, diese Bestrebungen zu unterstützen. Grundlage einer psychosomatischen Medizin sind Kompetenzen, die Ärztinnen und Ärzte befähigen, Patientinnen und Patienten respektvoll, kompetent und entsprechend ihrer Bedürfnisse zu behandeln und zu betreuen.


 

Impressum | © 2006 GaLf | Author dieser Seite: Dr. med. Claudia Kiessling, MPH - zuletzt bearbeitet am 18.04.2008 15:02